Leistungsgerechte Ernährung im Ausdauersport:Wie du Kohlenhydrate, Protein und Fett vor, während und nach dem Training wirklich sinnvoll verteilst 🍝🥛🥑
- Alexander Eigner
- vor 2 Tagen
- 8 Min. Lesezeit
Wer im Radsport, Triathlon, Laufsport oder Trailrunning besser werden will, braucht nicht nur einen guten Trainingsplan. Er oder sie braucht auch eine Ernährung, die zur Einheit passt. Genau da passieren in der Praxis die meisten Fehler: zu wenig Kohlenhydrate vor HIIT, unnötig „low carb“ im Long Run, zu viel Fett kurz vor der Schwelle, oder nach dem Training nur Protein — aber kein echtes Refueling.
Die aktuelle Literatur ist in einem Punkt ziemlich klar: hohe Kohlenhydratverfügbarkeit bleibt für lange intensive Belastungen und Wettkämpfe zentral, während Protein vor allem für Regeneration, Remodeling und Anpassung wichtig ist. Fett bleibt wichtig — aber eher als Basisnährstoff im Tagesverlauf als als dominanter „Peri-Workout“-Hebel bei harten Einheiten.
Dieser Beitrag richtet sich an Anfänger:innen, Amateure, Profis und Coaches — mit Blick auf Rad, Lauf, Trail und Triathlon, auf Alter, Geschlecht und die Frage, wie individuell Ernährung je nach Körperbau, Muskelfaserprofil und Trainingsziel gedacht werden sollte.
1) Der wichtigste Grundsatz zuerst:
Nicht jede Einheit braucht dieselbe Ernährung 🎯
Die größte praktische Fehlannahme ist: „Gesunde Ernährung“ sei automatisch auch „leistungsorientierte Ernährung“. Das stimmt nur teilweise. Im Training macht es einen großen Unterschied, ob du
eine lockere LIT-Einheit,
eine Schwellen-/Tempoeinheit,
ein VO₂max-/HIIT-Training,
oder einen langen Long Run / Long Ride / Brick machst.
Die aktuelle Endurance-Literatur beschreibt genau das: Dauer und Intensität bestimmen maßgeblich, wie stark Kohlenhydratspeicher beansprucht werden und wie wichtig Kohlenhydrate vor, während und nach der Belastung sind. Für lange intensive Belastungen und Wettkampfleistungen bleibt eine hohe Kohlenhydratverfügbarkeit prioritär.
2) Warum Kohlenhydrate im Ausdauersport so wichtig bleiben 🍚⚡
Kohlenhydrate sind für Ausdauersport nicht deshalb wichtig, weil Fett „schlecht“ wäre, sondern weil Kohlenhydrate bei höherer Intensität eine höhere ATP-Bereitstellungsrate pro Zeit liefern und pro Liter Sauerstoff energetisch günstiger sind als Fett. Gleichzeitig sind die Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber begrenzt. Wenn diese Speicher deutlich sinken, muss die Intensität oft reduziert werden. Genau das beschreibt auch das DGE-Positionspapier sehr klar.
Noch spannender: Muskelglykogen ist nicht nur Treibstoff, sondern auch ein Signalgeber für Trainingsanpassung. Die neuere Literatur diskutiert sehr intensiv, wie niedrige Kohlenhydratverfügbarkeit die zelluläre Signalgebung verändert — also zum Beispiel PGC-1α, GLUT4, PDK4 und andere Marker der mitochondrialen Anpassung. Das heißt: wenig Kohlenhydrate können molekulare Signale verändern — aber das bedeutet nicht automatisch bessere Leistung.
3) Kann man mit zu wenig Kohlenhydraten trotzdem besser werden? 🤔
Hier wird es wichtig, präzise zu bleiben. Die Antwort ist:Ja, bestimmte Anpassungen sind auch bei niedriger Kohlenhydratverfügbarkeit möglich — aber das ist nicht dasselbe wie bessere Performance.
Eine systematische Review und Meta-Analyse zu periodisierter Kohlenhydratrestriktion kam zu dem Ergebnis, dass CHO-Periodisierung nicht per se die Ausdauerleistung stärker verbessert als Training mit normaler bzw. hoher Kohlenhydratverfügbarkeit. Die molekularen Anpassungssignale mögen in manchen LOW-CHO-Situationen stärker ausfallen, die Performancegewinne waren in der Gesamtschau aber nicht überlegen.
Dazu passt eine aktuelle Humanstudie aus 2025: Niedrige Muskelglykogenspeicher verschlechterten in einem intensiven Belastungsprotokoll die Zeit bis zur Erschöpfung um rund 40 %. Das ist ein starkes Signal dafür, dass hohe Intensitäten und niedrige Kohlenhydratverfügbarkeit oft keine gute Kombination sind.
Coach-Übersetzung:
„Train low“ kann ein Werkzeug sein.
„Train always low“ ist für die meisten ambitionierten Ausdauersportler:innen keine gute Idee.
Wer bei HIIT, VO₂max oder harter Schwelle zu wenig Kohlenhydrate zuführt, verliert oft eher Qualität, als dass er zusätzliche Anpassung gewinnt.
4) Was passiert muskulär, wenn Kohlenhydrate fehlen? 🧬
Wenn die Kohlenhydratverfügbarkeit sinkt, verändert sich nicht nur dein Energiegefühl, sondern auch die Muskulatur selbst:
Muskelglykogen in bestimmten Kompartimenten sinkt.
Die Fähigkeit, hohe Leistungen über längere Zeit aufrechtzuerhalten, nimmt ab.
Der Rekrutierungs- und Ermüdungskontext verschiebt sich.
Bei intensiven Belastungen kann die Muskelarbeit früher kompromittiert werden.
Die neuere Forschung beschreibt außerdem, dass die Verteilung von Glykogen innerhalb des Muskels relevant ist: nicht jedes Glykogen-Depot scheint funktionell gleich wichtig zu sein. Genau deshalb kann „ich habe gegessen“ in der Praxis etwas anderes bedeuten als „mein Muskel ist für diese Intensität optimal verfügbar gefüllt“. Die 2024er Review zu Carbohydrate Supplementation greift diese Feinheiten sehr gut auf.
5) Grafik 1: Kohlenhydratbedarf steigt mit Intensität UND Dauer 📈

6) Vor dem Training: Was essen? 🍌
Für lockere Einheiten
Bei lockeren Einheiten unter etwa einer Stunde ist meist keine spezielle Pre-Workout-Ernährung nötig, wenn die Gesamtenergiezufuhr im Alltag passt. Für längere LIT-Einheiten kann eine leichte, kohlenhydratbetonte Mahlzeit 1–3 Stunden vorher sinnvoll sein — besonders, wenn die Einheit qualitativ sauber und nicht „nüchtern-zäh“ werden soll.
Für Schwelle / Tempo / HIIT
Hier ist die Datenlage klarer: Vor intensiven Einheiten ist eine gute Kohlenhydratverfügbarkeit sinnvoll, weil sie Trainingsqualität und Belastungstoleranz stützt. Die moderne Endurance-Literatur betont, dass gerade harte Einheiten und Wettkämpfe von hoher CHO-Verfügbarkeit profitieren.
Fett und Protein vor dem Training
Protein vor dem Training ist grundsätzlich okay, wenn es gut vertragen wird. Fett ist im Tagesverlauf wichtig, aber kurz vor HIIT/Schwelle oft eher hinderlich, weil es die Magenentleerung verlangsamen kann. Die Rolle des Fetts als Energiequelle ist bei niedriger bis moderater Intensität relevant, aber die unmittelbare peri-workout Priorität liegt bei harten Einheiten meist auf Kohlenhydraten.
7) Während des Trainings: Wann sind Kohlenhydrate sinnvoll? 🥤
Hier lohnt eine praktische Staffelung:
LIT unter 60 Minuten
Oft reicht Wasser. Wer sich mit einer kleinen Menge Kohlenhydrate subjektiv besser fühlt, kann das machen — zwingend ist es meist nicht.
LIT 60–120 Minuten
Hier hängt es stark vom Ziel ab:
lockere Bewegung ohne Qualitätsanspruch: oft wenig bis keine Zufuhr nötig
wenn die Einheit Teil eines dichten Blocks ist oder du am nächsten Tag wieder Qualität brauchst: Kohlenhydrate während der Einheit können sinnvoll sein
Schwelle / Tempo / VO₂max
Hier sind Kohlenhydrate deutlich relevanter. Die Literatur zeigt, dass insbesondere lange und/oder intensive Belastungen von ausreichender Zufuhr profitieren. Exogene Kohlenhydratzufuhr während der Belastung stabilisiert die CHO-Oxidation und hilft, Leistung aufrechtzuerhalten.
Long Run / Long Ride / Wettkampf / Brick
Hier wird das Trainieren der Kohlenhydratzufuhr selbst zum Leistungsfaktor. Neuere Reviews betonen ausdrücklich auch die Rolle von GI-Tolerance Training — also den Darm an höhere CHO-Mengen zu gewöhnen.
8) Nach dem Training: Wie verteilen sich Kohlenhydrate und Protein sinnvoll? 🥣
Nach langen oder intensiven Einheiten geht es um zwei Dinge:
Glykogen wieder auffüllen
Muskel- und Mitochondrien-Remodeling unterstützen
Das DGE-Positionspapier empfiehlt für schnelle Glykogenresynthese nach langen intensiven Belastungen ungefähr 1,0–1,2 g KH/kg Körpergewicht pro Stunde in den ersten 2–4 Stunden, wenn zwischen zwei harten Belastungen wenig Zeit liegt. Ist das Zeitfenster größer, wird das Timing weniger kritisch — dann zählt eher die Gesamtzufuhr über den Tag.
Protein ergänzt hier sinnvoll die Regeneration. Das ISSN-Positionspapier nennt für Sportler:innen insgesamt etwa 1,4–2,0 g Protein/kg/Tag als sinnvollen Bereich; pro Mahlzeit gelten 20–40 g hochwertiges Protein bzw. ungefähr 0,25 g/kg als praktikabler Richtwert. Für Endurance-Athlet:innen ist die wichtigste Botschaft dabei: erst genug Kohlenhydrate für Leistung, dann Protein für Reparatur und Anpassung mitdenken — nicht umgekehrt.
Spannend ist auch: Eine Meta-Analyse zeigte, dass Protein-Supplementierung während chronischem Ausdauertraining zusätzlich kleine Vorteile bei VO₂peak, Lean Mass und Zeitfahrleistung bringen kann. Das heißt nicht, dass jeder zwingend Shakes braucht — aber es zeigt, dass Protein im Endurance-Kontext mehr ist als nur „Bodybuilding-Kram“.
9) Unterschied zwischen HIIT, Schwelle und Grundlagentraining 🔥➡️🟡➡️🟢
HIIT / VO₂max
höchste CHO-Priorität
niedrige Glykogenspeicher drücken hier die Qualität oft besonders stark
wer hier regelmäßig „train low“ fährt, riskiert zähe Einheiten, weniger Gesamtarbeit und schwächere Trainingsreize
Schwellentraining
ebenfalls CHO-sensitiv
oft nicht so brutal wie VO₂max, aber für gute Nettoarbeit meistens besser mit solider Verfügbarkeit
besonders relevant für Triathlet:innen, Radsportler:innen und Halbmarathon-/Marathonläufer:innen
Langes Grundlagentraining
hier kann man mit der Verfügbarkeit stärker spielen
aber: „locker“ heißt nicht automatisch „egal“
wer regelmäßig lange LIT-Einheiten mit zu wenig Energie fährt, verschlechtert oft Regeneration, Immunsystem, Schlaf und die Qualität der Folgeeinheiten
10) Spielt der Körperbau oder die Muskelfaserverteilung eine Rolle? 🧠
Ja — aber nicht so einfach, wie Social Media oft tut.
Athlet:in A: leicht, ökonomisch, viel Typ-I-Lastigkeit, Marathon/Ultra-orientiert
Diese Person kommt häufig mit weniger Kohlenhydraten pro Stunde bei lockeren langen Einheiten gut zurecht — zumindest relativ gesehen. Sie oxidiert bei submaximalen Belastungen oft effizienter Fett und spart Kohlenhydrate. Trotzdem braucht sie für harte Blöcke, Wettkampfphasen und saubere Qualität ausreichend CHO. Das ist kein Freifahrtschein für chronisch niedrige Zufuhr. Die Substratnutzung wird stark durch Intensität und Trainings-/Ernährungsstatus bestimmt.
Athlet:in B: muskulöser, sprintstärker, mehr anaerobe Reserve, 5–10k/Radrennen/Kurzdistanz
Hier ist es plausibel, dass hochintensive Reize stärker von Kohlenhydratverfügbarkeit abhängen, weil die Anforderungen an hohe ATP-Flussraten und leistungsstarke Faserrekrutierung steigen. Das ist in dieser Form eher eine trainingsphysiologische Ableitung als eine simple Ein-Zahl-Regel, aber sie passt gut zur modernen Muskelstoffwechsel-Literatur.
Athlet:in C: „leicht low-carb-affin“, lange LIT-Einheiten klappen, HIIT fühlt sich stumpf an
Das ist ein typischer Fall, in dem der Fehler nicht im Gesamtkalorienniveau, sondern in der falschen Verteilung liegt: zu wenig Kohlenhydrate rund um Qualität, obwohl die Gesamt-Ernährung „clean“ wirkt.
Coach-Fazit:
Nicht alle brauchen dieselbe Zufuhr. Aber fast alle ambitionierten Endurance-Athlet:innen brauchen mehr Kontext, nicht weniger Kohlenhydrate.
11) Alter und Geschlecht: Wo muss man genauer hinschauen? 👥
Jüngere ambitionierte Athlet:innen
Vertragen oft größere CHO-Schwankungen, aber neigen auch eher zu „zu viel Intensität, zu wenig Basis“. Für sie ist der häufigste Fehler nicht „zu viel Essen“, sondern zu wenig strategisches Essen.
Masters / 40+
Masters-Athlet:innen liegen in Beobachtungsstudien häufig unter den empfohlenen Kohlenhydrat- und Proteinmengen. Gleichzeitig wird mit dem Alter Protein wichtiger, weil „anabolic resistance“ zunimmt. Die Daten vom World Masters Athletics Championship zeigen genau dieses Muster.
Frauen
Die Literatur zum Menstruationszyklus und Performance ist komplex. Die zentrale praktische Botschaft lautet nicht „phase X = plan Y“, sondern: zyklusbezogene Unterschiede können relevant sein, daher lohnt individuelles Tracking von Energie, Hunger, Schlaf, Temperatur und subjektiver Belastbarkeit. Das Kapitel zur Zykluswirkung auf Sportleistung betont genau diese individualisierte Perspektive.
12) Was heißt das praktisch für Rad, Lauf, Trail und Triathlon? 🚴🏃⛰️🏊
Radsport
Auf dem Rad lassen sich Kohlenhydrate oft am leichtesten zuführen. Wer harte Intervalle oder lange Ausfahrten mit zu wenig CHO fährt, verschenkt oft schlicht Leistung und Trainingsqualität. Für Zeitfahrer:innen, Krit-Fahrer:innen und Gravel-Racer:innen ist die Verteilung rund um harte bzw. lange Einheiten besonders wichtig.
Laufsport
Beim Laufen ist GI-Verträglichkeit oft limitierender als auf dem Rad. Genau deshalb muss die Zufuhr trainiert werden. Halbmarathon/Marathon profitieren praktisch fast immer von klarer CHO-Strategie. Trail/Ultra zusätzlich von Darmtraining und robustem Fueling unter variabler Belastung.
Triathlon
Hier ist die Verteilung besonders entscheidend, weil oft mehrere Sessions pro Tag und mehrere Disziplinen aufeinandertreffen. Wenn du morgens nüchtern radelst, mittags arbeitest und abends noch laufen willst, ist die Frage nicht mehr „low carb oder high carb“, sondern wo du Leistung priorisieren willst.
13) Die häufigsten Fehler aus Coach-Sicht 😅
Zu wenig Kohlenhydrate, zu viel Fokus auf Protein
Fett vor harten Einheiten zu hoch
Nach HIIT nur Shake, aber keine KH
LIT und HIIT gleich fuelen
Keine GI-Strategie für Wettkampf/Long Sessions
„Train low“ als Dauerzustand statt als Werkzeug
14) Dezente Überleitung zu persönlichem Coaching 🤝
Wenn du beim Lesen merkst, dass du eigentlich nicht zu wenig Disziplin, sondern eher zu wenig Klarheit in der Ernährungssteuerung hast, dann ist das genau der Punkt, an dem persönliches Coaching sinnvoll wird. Gerade bei Rad, Lauf, Trail und Triathlon hängt Leistung oft nicht an „geheimer Nahrung“, sondern an der richtigen Verteilung zur richtigen Einheit.
Genau dabei unterstütze ich bei aecoaching: Training, Alltag und Fueling so zusammenzubringen, dass Fortschritt realistisch und nachhaltig wird.
Quellenverzeichnis (Auswahl)
Wallis GA. New Horizons in Carbohydrate Research and Application for Endurance Athletes. Sports Medicine (2022). Hohe CHO-Verfügbarkeit bleibt für lange intensive Belastungen/Wettkampf zentral.
Impey SG et al. Performance effects of periodized carbohydrate restriction in endurance trained athletes – a systematic review and meta-analysis. JISSN (2021). Kein genereller Performancevorteil durch CHO-Periodisierung per se.
Diaz-Lara J et al. Responses to Exercise with Low Carbohydrate Availability on Muscle Glycogen and Cell Signaling: A Systematic Review and Meta-analysis. Sports Medicine (2024/2025). LOW-CHO verändert Signalwege, aber nicht automatisch die Performance bessernd.
Jonvik KL et al. Protein supplementation increases adaptations to endurance training: A systematic review and meta-analysis. Clinical Nutrition (2020). Protein kann kleine Zusatzvorteile für VO₂peak, Lean Mass und Zeitfahrleistung bringen.
Witard OC et al. Protein Nutrition for Endurance Athletes: A Metabolic Focus on Promoting Recovery and Training Adaptation. Sports Medicine (2025). Proteinempfehlungen für Endurance-Athlet:innen werden zunehmend personalisiert gedacht.
Carlsohn A et al. Carbohydrates in Sports Nutrition – Position of the Working Group Sports Nutrition of the German Nutrition Society (DGE). German Journal of Sports Medicine (2020). CHO vor, während und nach längerer intensiver Belastung leistungsrelevant; schnelle Post-Exercise-Zufuhr beschleunigt Glykogenresynthese.
Cao W et al. A Review of Carbohydrate Supplementation Approaches and Strategies for Optimizing Performance in Elite Long-Distance Endurance. Nutrients (2024). Pre-, during-, post-competition Strategien; GI-Training; Individualität nach Alter/Geschlecht/Umwelt.
Ralston PA et al. International Society of Sports Nutrition Position Stand: protein and exercise. JISSN (2017). 1,4–2,0 g/kg/Tag Protein für die meisten Sportler:innen; 20–40 g pro Mahlzeit als praxisnaher Bereich.
World Masters Athletics intake study (2024). Masters-Athlet:innen lagen oft unter empfohlenen KH- und Proteinmengen; Proteinbedarf mit Alter relevanter.
Chapter review on menstrual cycle and sports performance (2023). Zyklusbedingte Unterschiede sind relevant, aber individualisiert zu betrachten.
Frontiers study (2025): Niedrige Muskelglykogenspeicher reduzierten Zeit bis zur Erschöpfung bei intensiver Belastung deutlich.




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